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Wie sieht die Landwirtschaft der Zukunft aus?

Brixen/Mellaun – Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Forschungsprojekt der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen unter Leitung von Prof. Alastair Fuad-Luke. In diesem Zusammenhang steht die Bildung eines Netzwerkes und der Austausch zwischen Landwirten, Designern, Architekten und andere Interessierten über die Plattform muu-baa.org im Vordergrund. In einem Workshop am 17. November 2018 am Frötscherhof haben sich interessierte insbesondere über die Wechselwirkung zwischen Landwirtschaft und Landschaft ausgetauscht.

Bereits seit über einem Jahr beschäftigt sich Prof. Alastair Fuad-Luke im Rahmen eines Forschungsprojektes unter dem Titel „What could a farm be?“ („Was könnte ein Bauernhof sein?“) mit dem Thema einer zukunftsfähigen Entwicklung der Landwirtschaft. Im Wesentlichen geht es dabei um neue Sichtweisen, die zu ganz neuen Formen und Möglichkeiten der Landwirtschaft führen.

Im Rahmen von verschiedenen Workshops landesweit sollen unterschiedliche Personen und Interessensgruppen zusammentreffen und sich im Rahmen von unterschiedlichen Themenschwerpunkten zum Thema austauschen. So fand auch am 17. November 2018 einer dieser Workshops am Frötscherhof in Mellaun statt. Thema und Titel diese Workshops, an dem sich 22 Personen beteiligten war „Land-(Wirt)schaft – Wir formen unsere Landschaften und unsere Landschaften formen uns“. Eröffnet wurde der Workshop durch Beiträge und Perspektiven unterschiedlicher Interessensvertreter: Alastair Fuad-Luke (Freie Universität Bozen), Stefan Jocher (De Gustibus), Lukas Rungger (NOA – Network of Architects), Paul Dorfmann (Architekt & Bauer) sowie Elisabetta Ratalino (Forscherin an der Fakultät für Design und Künste).

Inspiriert von den verschiedenen Perspektiven zur Wechselwirkung von Landwirtschaft und Landschaft wurden in vier Arbeitsgruppen Ideen entwickelt, wie wir einen nachhaltigen Umgang mit unserer Landschaft finden oder beibehalten können. Darunter waren Themen wie die Inszenierung der Landschaft als Produktionsstätte qualitativ hochwertiger Produkte, die Rückbesinnung auf ursprüngliche Formen der Landwirtschaft sowie die ausgewogene Nutzung und Entwicklung der Landschaft und die Sensibilisierung hierfür in unterschiedlichen Bevölkerungsschichten.

Darauf aufbauend hat sich die Workshop-Gruppe mit der Fragestellung beschäftigt, wie und wer alles einen Einfluss auf die Landschaft und die Bewirtschaftungsformen hat. Dabei kamen die Teilnehmer unter Begleitung von Prof. Fuad-Luke zur Erkenntnis, dass es zum einen eine große Einflussnahme von außen bzw. von oben durch Reglementierungen und weltweite Konzerne gibt, zum anderen aber auch eine Veränderung durch Innovationen in Nischenbereichen stattfinden kann, die sich nachhaltig auf das gesamte System auswirken kann.

Interessierte erfahren mehr unter www.muu-baa.org und können sich dort auch kostenlos am Netzwerk anmelden.

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