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Lokalen Aktionsgruppe Eisacktaler Dolomiten

Gadertaler Pilger von Auto angefahren – In Zukunft sicher nicht!

Eisacktal/Villnöß – Alle drei Jahre pilgern hunderte von Pilger vom Gadertal nach Klausen in das Kloster Säben. Dabei gelangen sie auf verschiedenen Wegen über die Jöcher in das Villnößtal und durchwandern dieses bis nach Klausen. Aufgrund einer fehlenden, durchgehenden Wegverbindung oft ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen. In Zukunft soll die neue Wegverbindung zwischen Teis und Miglanz dem Abhilfe schaffen. Ein Verbindungsweg mit mehrfachem Nutzen.

Es ist eine jahrhundertealte Tradition, die alle drei Jahre stattfindende Wallfahrt der Gadertaler Männer ins Kloster Säben. Alle drei Jahre machen sich im Juni rund 1000 Pilger vom Gadertal aus auf den teils beschwerlichen Weg nach Säben. Sie durchqueren dabei eine malerische Kulisse. Besonders der hochalpine Abschnitt am Talschluss von Villnöß bietet herrliche Ausblicke auf die Dolomiten. Weniger malerisch wird die Wallfahrt dann aber ab der zweiten Hälfte des Villnößtales. Aufgrund fehlender Verbindungswege sind die Pilger gezwungen, der Landesstraße zu folgen. Auf der kurvigen und teils unübersichtlichen Straße ist das ein nicht ungefährliches Unterfangen. „Zum Glück hat es in den letzten Jahrzehnten keine gröberen Unfälle gegeben. Die Situation ist aber alles andere als ideal, weshalb wir als Gemeindeverwaltung zusammen mit dem Forstinspektorat Brixen und den Grundstücksbesitzern nach Lösungen gesucht haben,“ erläutert Peter Pernthaler, Bürgermeister von Villnöß.

Fündig geworden ist die Projektgruppe dann auch auf dem Verbindungsweg zwischen Teis und dem Weiler Miglanz auf halber Strecke zum Hauptort St. Peter. Hier besteht seit jeher eine Wegverbindung, die jedoch aufgrund eines kurzen eher felsigen Abschnittes nicht sonderlich ausgebaut war. Durch ein LEADER-Projekt konnte dieser Abschnitt nun entschärft werden. Auf einer Länge von knapp 1 km wurde der Weg als Waldweg ausgebaut, was auch einen Nutzen für die Grundbesitzer und die Pflege des Schutzwaldes mit sich bringt. Auf der restlichen Länge des neuen Teilstückes wurde der Weg hingegen lediglich in Teilen neu angelegt und verbreitert, sodass er für Wanderer aber auch Mountainbiker problemlos und konfliktfrei begangen und befahren werden kann.

„Die Breite von rund 1,5 Metern bietet nun auch die Möglichkeit, diesen Weg den Gadertaler Pilgern als Alternative zur Landesstraße im Tal anzubieten, was sowohl landschaftlich aber v.a. auch sicherheitstechnisch eine entschiedene Verbesserung bringt,“ meint Robert Messner, Vize-Präsident der LAG Eisacktaler Dolomiten. Mit Ende August wurden nun die Arbeiten vom Forstinspektorat Brixen weitgehend abgeschlossen. Die schönen Herbsttage landen dazu ein, diesen neuen Verbindungsweg auf mittlerer Höhe zu testen, am besten ohne Auto, denn sowohl Teis als auch St. Peter sind von Brixen und Klausen aus bestens an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen, unterstreichen die Verantwortlichen.

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