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Lokalen Aktionsgruppe Eisacktaler Dolomiten

750 Jahre alte Schmiede bald wieder zugänglich

Eisacktal/Lüsen – Seit Jahren ist es ein Wunsch der Lüsner Dorfbevölkerung die „Alte Schmiede“ am Kaserbach im Bestand zu sichern und für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bereits vor Jahren hat die Gemeinde Lüsen das Gebäude angekauft. Über einen LEADER-Beitrag soll nun eine „Lern- und Schauschmiede“ daraus werden.

Schmiede

Das „Schmiedhaus“ wird urkundlich erstmals im Jahr 1253 erwähnt. Es steht am „Kaserbach“ und wurde bis ins Jahr 2000 als Schmiede betrieben, also fast 750 Jahre. Die „Alte Schmiede“ beherbergt zwei alte Feuerstellen, alte Hämmer und altes Schmiedewerkzeug, das aufgrund der aktiven Nutzung bis ins Jahr 2000 noch in einem relativ guten Zustand ist. Die gesamte Struktur des Gebäudes ist jedoch in einem desolaten Zustand und bedarf einer grundlegenden Sanierung, um dieses Juwel der alten Handwerkskunst im Bestand zu sichern.

„Die Gemeinde Lüsen hat den Wert der „Alten Schmiede“ erkannt und den Wunsch der Bevölkerung wahrgenommen und mit den früheren Eigentümern Kontakt aufgenommen und die „Alte Schmiede“ gekauft.“, so Bürgermeister Josef Fischnaller. Seither steht die Gemeinde in regem Kontakt und Austausch mit dem Kulturverein Algund und besonders mit dem niederländischen Schmied, Ing. Paul J. Vos, welcher auf dem Gebiet der alten Schmiedekunst forscht. Im Zuge der Einreich- und Ausführungsplanung ist Ing. Paul J. Vos der Gemeinde und den Planern beratend zur Seite gestanden. Gemeinsam mit lokalen Akteuren werden seine Ideen zur Umsetzung der Lern- und Schauschmiede die „Alte Schmiede“ mit neuem Leben füllen.

Gemeinsam mit „Alter Mühle“ und der „Alter Säge“ wird mit der „Alten Schmiede“ ein weiterer Teil der alten Handwerkstradition in Lüsen erhalten und belebt. Durch die geführten Besichtigungen in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Lüsen reiht sich das Gebäude gemeinsam mit den anderen beiden bereits sanierten Strukturen in einen interessanten Kreis alter Handwerkstradition ein. „In Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein, dem niederländischen Schmied, Ing. Paul J. Vos und lokalen Schmieden, welche noch die Kunst des alten Schmiedehandwerks beherrschen, soll die Lern- und Schauschmiede zu einem bereichernden kulturellen und erzieherischen Angebot für Familien, Schulen, Touristen und alle Interessierten, ob jung oder alt, werden.“, so Herbert Hinteregger, Vertreter des Tourismusverein Lüsen in der Lokalen Aktionsgruppe Eisacktaler Dolomiten.

Finanziert werden soll das Projekt mit einer Gesamtsumme von rund 270.000€ über das LEADER-Programm. Hierzu hat die Lokale Aktionsgruppe „Eisacktaler Dolomiten“ in ihrer Sitzung vom 4. Dezember einen 80-prozentigen Beitrag in Höhe von rund 220.000€ freigegeben. Nun wird das entsprechende Fördergesuch an die zuständigen Ämter der Landesverwaltung weitergeleitet. „Es ist uns ein Anliegen, im Rahmen des Lokalen Entwicklungsplanes Eisacktaler Dolomiten Basisinfrastrukturen und Kultur- und Freizeiteinrichtungen in den Dörfern zu fördern, um letztendlich sowohl Einheimischen als auch Gästen in jedem Dorf attraktive Strukturen bieten zu können und dadurch den ländlichen Raum nachhaltig zu beleben.“ erläutert Sigrid Hasler, Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Eisacktaler Dolomiten. Im Zuge der Sitzung vom 4. Dezember wurden auch noch weitere Projekte zu Erweiterung des Mineralienmuseums in Teis und zur Aufwertung der Wanderinfrastruktur in Lüsen genehmigt.

Schmiede

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